Inhaltsverzeichnis - Rentenrechner

M

Mindestbeitrag

Freiwillig Versicherte müssen Beiträge in einer Mindesthöhe zahlen. Diesem Mindestbeitrag liegt seit 2013 ein Entgelt in Höhe von 450 Euro zugrunde. Multipliziert mit dem seit Januar 2013 gültigen Beitragssatz von 18,9 Prozent, ergibt sich ein Mindestbeitrag in Höhe von monatlich 85,05 Euro. Dieser Wert gilt auch für die neuen Bundesländer.

Top Rentenlexikon

Mindesteigenbeitrag

Für den Erhalt der vollen Zulagenförderung der privaten Altersvorsorge ist die Zahlung eines Mindesteigenbeitrages erforderlich. Dieser richtet sich nach dem maßgeblichen Vorjahreseinkommen. Er beträgt seit 2008 vier Prozent. Von diesem Wert sind die Zulagen abzuziehen, so dass der tatsächliche Mindesteigenbeitrag immer geringer ist als der angegebene Prozentsatz. Unabhängig vom individuellen Mindesteigenbeitrag muss wenigstens ein Sockelbetrag in Höhe von 60 Euro jährlich gezahlt werden.

Top Rentenlexikon

Mindestrente/Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt

Allgemeine Mindestrenten gibt es im leistungsbezogenen Rentensystem der Bundesrepublik Deutschland nicht. Als Mindestsicherungselement gibt es die sogenannten Mindestentgeltpunkte bei geringem Arbeitsentgelt. Bei besonders niedrigen Verdiensten werden danach bei der Rentenberechnung für Pflichtbeitragszeiten vor 1992 zusätzliche Entgeltpunkte gutgeschrieben, wenn mindestens 35 Jahre mit rentenrechtlichen Zeiten vorhanden sind. Hierbei zählen auch die Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung oder Pflege mit. Die Höherwertung ist auf 75 Prozent des Durchschnittsentgelts in der Rentenversicherung begrenzt.

Top Rentenlexikon

Mindestversicherungszeit

Siehe: Wartezeit

Top Rentenlexikon

Mütterrente

Siehe unter Kindererziehungszeit

Top Rentenlexikon

Tipps:

Top Rentenlexikon

Auf Facebook folgen

Buchhaltungssoftware
MS-Buchhalter

Buchhaltungssoftware MS Buchhalter downloaden und kostenlos testen
EÜR & Bilanz Version
Jetzt kostenlos testen



Weitere Informationen:

Bundesrat stimmt Rentenerhöhung zu
Gute Aussichten für Rentnerinnen und Rentner: Ab 1. Juli 2018 erhalten sie mehr Geld. Der Bundesrat hat am 8. Juni 2018 der Rentenwertbestimmungsverordnung der Bundesregierung zugestimmt. Sie kann nun im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Grund sind die guten Löhne Durch die Erhöhung steigen die Renten im Westen um 3,22 Prozent, die im Osten um 3,37 Prozent. Bei einer Standardrente bede...

Beschränkte Steuerpflicht für in das Ausland gezahlte Rentenversicherungsleistungen
Die beschränkte Einkommensteuerpflicht der von der Deutschen Rentenversicherung Bund in das Ausland (hier: Kanada) gezahlten Renten wird nicht durch das DBA-Kanada 2001 ausgeschlossen. Die in Art. 18 Abs. 3 Buchst. c  DBA-Kanada 2001 vorgenommene Zuordnung des Besteuerungsrechts für Sozialversicherungsrenten an Kanada lässt das in Art. 18 Abs. 1 Satz 2 DBA-Kanada 2001 vorbehaltene Quelle...

Rentenversicherung: Hinzuverdienstgrenze wegen Rinderstall überschritten
Erwerbsminderungsrente muss anteilig zurückgezahlt werden Eine Rente wegen voller Erwerbsminderung wird abhängig vom erzielten Hinzuverdienst bewilligt. Das anzurechnende Arbeitseinkommen richtet sich dabei grundsätzlich nach dem Einkommensteuerrecht. Wird ein Gebäude aus dem Betriebsvermögen in das Privatvermögen des Versicherten überführt, so sind die daraus resultierenden Einkünfte al...

Renten steigen zum 1. Juli im Westen um 3,2 Prozent, im Osten um 3,4 Prozent
Gute Beschäftigungs- und Lohnentwicklung führt zu höheren Altersbezügen; Anpassung im Osten leicht über gesetzlich festgelegtem Anpassungsschritt. Das Bundeskabinett hat am 25. April 2018 die Rentenwertbestimmungsverordnung 2018 beschlossen. Damit werden die gesetzlichen Renten - vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates - zum 1. Juli 2018 erhöht. In Westdeutschland steigt die Rent...

Befreiung von der Rentenversicherungspflicht nicht nur bei approbationspflichtiger Beschäftigung als Apotheker
Der 5. Senat des Bundessozialgerichts hat in seiner Sitzung vom 22.03.2018 (Az. B 5 RE 5/16 R) entschieden, dass ein Apotheker nicht nur dann von der Versicherungspflicht befreit ist, wenn er tatsächlich als approbierter Apotheker tätig ist; ausreichend ist auch eine andere, nicht berufsfremde Tätigkeit. Der Kläger, approbierter Apotheker, ist seit 2009 als Verantwortlicher für Medizin...