Inhaltsverzeichnis - Rentenrechner

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Zeitrente

Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden grundsätzlich nur auf Zeit gezahlt. Renten, auf die ein Anspruch unabhängig von der Arbeitsmarktlage besteht, werden unbefristet geleistet, wenn unwahrscheinlich ist, dass die Minderung der Erwerbsfähigkeit behoben werden kann.

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Zentrale Stelle

Behörde, die die Höhe des Zulagenanspruchs in der privaten Altersvorsorge ermittelt und die Auszahlung auf den Altersvorsorgevertrag veranlasst. Zentrale Stelle ist die Deutsche Rentenversicherung Bund.

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Zulagen

Die private kapitalgedeckte Altersvorsorge (Riester-Rente) wird seit 2002 staatlich gefördert. Anlegerinnen und Anleger, die zum begünstigten Personenkreis gehören, erhalten eine staatliche Zulage, wenn sie einen förderfähigen Altersvorsorgevertrag abschließen und damit zusätzlich für ihr Alter vorsorgen.

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Zurechnungszeit

Kommt es bei einer oder einem Versicherten bereits in jungen Jahren zur Erwerbsminderung oder zum Todesfall, wäre die Rente wegen der kurzen Beitragsleistung relativ gering. Um dies zu verhindern, gibt es die Zurechnungszeit. Durch die Zurechnungszeit wird bei der Rentenberechnung unterstellt, dass die Erwerbsminderung oder der Tod erst mit Vollendung des 60. Lebensjahres eingetreten ist. Die Zeit zwischen dem Eintritt des Versicherungsfalls und dem 60. Lebensjahr wird als so genannte beitragsfreie Zeit hinzugerechnet. Die Bewertung der Zurechnungszeit richtet sich individuell nach der Versicherungsbiografie vor Eintritt des Versicherungsfalles.

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Zusätzliche Altersvorsorge

Zusätzliche Altersvorsorge soll die Leistungen der gesetzlichen Rente ergänzen. Sie umfasst die betriebliche Altersvorsorge und die private Vorsorge. Beide Wege werden vom Staat gefördert: mit Zulagen und Steuervorteilen (Riester-Förderung, privat oder über den Betrieb) bzw. Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der Aufwendungen (betriebliche Altersversorgung).

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Zusatzversorgung

Zusatzversorgungssysteme waren eine Ergänzung der Sozialpflichtversicherung in der DDR. Zusatzversorgung wurde neben der Rente an Berechtigte (z.B. technische und wissenschaftliche Intelligenz, Mitarbeiter des Staatsapparats) gezahlt; meist als fester Prozentsatz des letzten Erwerbseinkommens unter Anrechnung der Rente aus der Sozialpflichtversicherung. Zum 1. Januar 1992 wurden die Leistungen in die gesetzliche Rentenversicherung überführt und nach SBG VI neu berechnet. Parallel dazu Anrechnung einer Vergleichsrente auf Grundlage der letzten 20 Kalenderjahre vor dem Ende der letzten versicherungspflichtigen Beschäftigung oder Tätigkeit, wenn sie höher ist als die Rente nach SGB VI. Zeiten der Zugehörigkeit zur Zusatzversorgung werden bei der Rentenberechnung berücksichtigt.

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Tipps:

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Weitere Informationen:

Rentenversicherungsbericht 2018 und Dritter Bericht zur Anhebung der Regelaltersgrenze beschlossen
"Die Sicherungslinien wirken" Das Bundeskabinett hat am 28.11.2018 den Rentenversicherungsbericht 2018 sowie den dritten Bericht zur Anhebung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre beschlossen. Gemäß ihrer gesetzlichen Verpflichtung informiert die Bundesregierung mit dem Rentenversicherungsbericht jährlich über die Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung in Vergangenheit, Gegenwart ...

Rentengarantie steht: Länder billigen Rentenpaket
Die staatliche Rente verbessern und stabilisieren. Das soll mit dem Rentenpaket des Bundestages erreicht werden, das der Bundesrat am 23. November 2018 gebilligt hat. Eckpfeiler des Gesetzes ist die sog. doppelte Haltelinie: Danach soll das Rentenniveau bis 2025 auf dem heutigen Stand von 48 Prozent bleiben. Stabile Beiträge bis 2025 Gleichzeitig garantiert das Gesetz die Beitragssatzstabil...

Rentengarantie steht: Länder billigen Rentenpaket
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Haltelinie für Beiträge und Rentenniveau
Arbeit und Soziales/Gesetzentwurf - 08.10.2018 (hib 732/2018) Berlin: (hib/CHE) In der gesetzlichen Rentenversicherung soll eine doppelte Haltelinie für das Sicherungsniveau vor Steuern bei 48 Prozent und den Beitragssatz bei 20 Prozent eingeführt werden. Diese Haltelinien sollen vorerst bis 2025 gelten. So sieht es der Gesetzentwurf (19/4668) der Bundesregierung über Leistungsverbesserunge...

Beitragsbemessungsgrenze 2019 - Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößen­verordnung 2019
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales legt den Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2019 vor: Mit der Verordnung werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr (2017) turnusgemäß angepasst. Die Werte werden – wie jedes Jahr – auf Grundlage klarer gesetzlicher Bestimmungen mittels Ver...


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